USA Start

June 9th, 2008

Ich bin gut angekommen, zwar mit ein bisschen Verspaetung abgeflogen und dann gleich bei der Landung 3 mal den falschen PIN eingegeben sodass ich mein Schweizer Telephon nicht mehr benuetzen konnte. Julian war aber am Flughafen und hat mich abgeholt. Es ging kurz nach Hause nach Red Bank wo er wohnt und dann nach Sandy Hook an den Strand. Am Abend noch ein Glaeschen schnappen mit seinen Kollegen und Hundetodmuede ins Bett.

Am Wochenende war grosses geplant, New York wir kommen ;-) Davon spaeter mehr, es war super heiss, 33 Grad etwa und wir haben gut gegessen und eingekauft. Die UBS hat gleich wiedermal prophylaktisch mein Kreditkartenkonto gesperrt, da sie Boesewichte vermutet hat (das funktioniert ziemlich gut, der Schutz, da bin ich eigentlich dankbar) und ich konnte die Karte aber heute wieder entsperren, nachdem ich auch mein Natel wieder entsperrt hatte und das SMS der UBS lesen konnte. Skype sei dank.

In einer Stunde werde ich ein Auto mieten und nach Ocean City fahren. Ocean City ist in Maryland am Strand, eine Retortenstadt glaube ich, aber Thomas B. hat dort eine Ferienwohnung und so werde ich 2 Naechte dort bleiben, before ich zurueck nach Red Bank komme, um den schoensten Teil der Ferien in Angriff zu nehmen. Yellowstone National Park.

Ich bin also wieder unter meiner Schweizer Handy nummer erreichbar, wie auch unter +1732 216 40 91 einer amerikanischen Natelnummer, falls jemand was will.

Heute und morgen soll es 36 Grad heiss werden und die Wolken sind auch nicht in Sicht. Schlarpen sind gekauft, die Schweizer Armee Sonnencreme tut ihre Dienste auf meinem Kopf und ein Yankees Kaeppli ist auch schon eingekauft. Es kann also losgehen.

Die Bilder sind wie gewohnt auf Fotki zu finden und den Schweizern drueck ich die Daumen, damit sie nicht geich alle 3 Spiele verlieren und die Schweizer im Regen nur noch gefrustet sind.

In the Army

June 21st, 2007

Jetzt bin ich seit fast 2 Wochen im WK. In der Nähe von Sursee. Es gibt so viel zu tun es kommt mir das gähnen. Falls wir mal an einem Tag eine Stunde etwas machen ist das schon viel. Der Rest der Zeit vergeht mit nichts tun. Sehr langsam häufig. Wir haben nicht mal einen Aufenthaltsraum und schlafen in einem Raum der ca. 100 Leute beherbergt. Die Betten hängen stark durch, der Rücken macht sich am Morgen bemerkbar. Aufstehen müssen wir um 6, da es von 6 - 6.45 Frühstück gibt. Wirklich sehr früh wenn man bedenkt, dass man nur eine Stunde Arbeitszeit hat.

Unser Leutnant ist jung und stürmisch und aspiriert auf den Posten des Kommandanten Stellvertreters und zieht daher eine harte Linie durch was nicht sehr gut ankommt bei den Leuten. Eigentlich wäre er ja ganz nett, aber er hat es nicht so ganz mit der Menschenführung und stresst uns wenn es gar nicht nötig wäre. Es ist nicht immer eine Zusammenarbeit, sondern mehr ein Befehlen, damit man einen Befehl gegeben hat.

Häufig ist er aber gar nicht hier, und lässt seinen Stellvertreter, den Wachtmeister uns beaufsichtigen. Befehle oder Mitteilungen was man an einem bestimmten Tag machen wird sind meistens sehr dürftig. Also wartet man in der Umgebung des Massenlagers oder in der Beiz. Bei einem Kaffee oder Cola wohlgemerkt. So verbringen wir ganze Vor- oder Nachmittage. Mit warten. Es heisst nicht, es gibt nichts zu tun, ihr könnt diesen Nachmittag machen was ihr wollt, sondern es heisst manchmal gar nichts. Also lese ich viel.

Heute aber bin ich nach Sursee gegangen, wo 4 Leute unseres Zuges im Materiallager sind. Dort habe ich ein bisschen mitgeholfen eine Access Datenbank zu programmieren und habe geplaudert. Da ist doch mein Leutnant aufgetaucht und hat mich entdeckt und war nicht so erfreut mich dort zu finden. Auf jeden Fall meinte er ich solle wieder zurück gehen, ich hätte keinen Auftrag bekommen in Sursee zu sein.

Da muss ich im natürlich Recht geben, das hat er genau bemerkt. Er hat uns nämlich wiedermal gar keinen Auftrag gegeben. So ist er fein raus aus dem Schneider. Und ich darf ein Formular 6.5 ausfüllen mit einer Begründung warum ich mich nach Sursee begeben habe. Ich darf also sozusagen mich selber anzeigen, bezichtigen etc etc, damit mir nachher der Strick gedreht werden kann ;-)

Das erinnert mich an meine Zeit in der Rekrutenschule wo ich auch hin und wieder ein 6.5 ausgefüllt habe, aber damals meistens noch freiwillig glaube ich und in Protest der Behandlungsweise unseres Kommandanten dort.

Die Schweizer Armee ist einfach ein riesiger Leerlauf. Was wir bis jetzt gemacht haben ist vor allem Warten. Und natürlich kann man es sich einfach machen und sagen, dass Warten eine militärische Tätigkeit ist wie es unser Bataillonskommandant sagt. Aber das Warten sollte dann wohl auch Sinn machen und nicht nur vorkommen, weil man so schlecht organisiert ist, dass man die Soldaten nicht mal ausbilden kann.

Ich habe jetzt von verschiedenen Seiten gehört, dass sie eigentlich gerne was sinnvolles machen würden in diesen 3 Wochen WK. Oder gerne etwas lernen würden. Nur ist dies nicht möglich hier. Eigentlich Schade. Die Soldaten sind nicht motiviert, die Korporäle auch nicht sehr und machen keine gute Ausbildung. Ich bin mir sicher, dass auch weiter oben in der Hierarchie gesehen wird, was für eine schlechte Arbeit wir hier leisten. Es kommt mir vor wie in einem Staatsbetrieb im ehemaligen Osten. Wo man einfach Arbeit hatte, aber nicht genau wusste was man machen sollte, weil man überzählig war.

Der Soldat

Hiking Creux du Van

June 18th, 2007

Last Sunday we went on a 5 hour hike near Neuchatel. The place we wanted to see is called Creux du Van and is a spectacular vista.

creux

This is a photo of our hiking group in front of the creux du van. Taken by Dweep, our excellent organiser.
group

another photo from a different angle.
creux

on the way back. me to the army barracks, everybody else to Zurich

Paragliding

June 18th, 2007

I got the chance to try out Paragliding as part of a hiking meetup. It was fun, great people and we could run down a grassy slope with a glider strapped to our back. There wasn’t much getting off the ground but still I got an idea of what the starting is all about.

Gettin the glider up into the air.
para

This is me starting to run.
para more

as much air as most of us got.
para

carrying the glider back.
para

there’s a flight.
para

sonen Schutzli

May 23rd, 2007

Jetzt bin ich wieder in Berlin, habe das trotz Schwierigkeiten mit meinem Pass geschafft. Meine ID ist gesperrt aber wurde nicht ueberprueft. All das nur weil ich mein Portmonnaie im Februar in Berlin beim Besuch der Ankeles “verloren” und dann auch wieder gefunden habe einen Monat später.

Heute habe ich gearbeitet und zum Mittagessen in der Kantine habe ich ein paar Euro genommen, die ich noch auf dem Pult hatte von gestern. Dann um 5 habe ich auf mein Natel geschaut und gesehen dass ich vor dem Mittag noch eine voice mail erhalten hatte. Also abgehoert und da war die Nachricht darauf dass ich eine Tasche verloren haette und ich koenne die beim Siemens Empfang abholen. Der einzige Haken war, dass ich gar keine Tasche vermisste. Ich ging dann aber trotzdem hin und da wurde mir gesagt meine Brieftasche sei abgegeben worden am Morgen und sie hätten sich den ganzen Tag sorgen gemacht und mich zu erreichen versucht. Sie haben in die Schweiz angerufen, dann auf mein Natel, aber niemand antwortete. Ein email hätte genügt um mich zu erreichen, aber soweit hat niemand gedacht ;-)

Das Portmonnaie hatte ich am Morgen aus der Tasche verloren, als ich nach meinem Badge suchte, um durch die erste gesicherte Tür im Gebäude zu kommen. Nachdem ich meinen ganzen Rucksack durchsucht hatte und nichts finden konnte, habe ich dann auch in meiner Hosentasche geschaut, wo auch prompt der Badge steckt. Ein Hans-guck-in-die-Luft bin ich.

Am Abend habe ich mich dann mit meiner Cousine Ankele verabredet und zwar im Ankerbau. Irgend was mit Anker auf jeden Fall. Ist am Landwehrkanal in der Naehe des Kottbusser Tors. War gemuetlich, am Wasser und ich hatte Buletten und Kartoffelsalat, was sich in etwa mit einem Hamburger und KS uebersetzen lässt.

Und jetzt bin ich zurück im EastSeven hostel wo ich im Moment noch in einem 6bett zimmer rumsieche, wo man in der Mitte der Nacht von all den Rückkehrenden Amis geweckt wird, die draussen auf der Strasse grölen. Ab morgen Abend gibts dann aber ein Doppelzimmer.

Das hostel ist an der Schwedterstrasse, ca 50 meter von der lokalen Christengemeinschaft entfernt. Fotos kommen noch. hehe.

Arrived safely in Berlin

May 21st, 2007

I managed to trick all the airport security in not checking my ID properly and flew to Berlin early in the morning. I was a bit nervous when I had to show my ID but on both occasions the police just looked at the photo on the ID and didn’t swipe it. Lucky me. It should be easier to get back. Hopefully.

It is very very hot in Berlin. 31 degrees it has been today. A sweaty day. It was really nice to be back in Berlin and to catch up with the guys in the office. Tomorrow I’ll be busy, meetings all day, almost anyway.

Will meet a guy from ETH in the evening and we’ll go for dinner, maybe go for drinks. It should be excellent. There are soooo many street cafes and places where people just hang out, having a good time.

the short odyssee of don raffa, the patron of the passaporto verhuenert

May 21st, 2007

I am gonna be working in Berlin this week but am having difficulties in getting there. I cannot find my passport anymore and have no idea whatsoever where it could be. The last time I have used it for sure has been last Tuesday when I came back from Nuremberg. Why am I not just using my Swiss ID card? well I’ve got one in my wallet but cannot really use it as I had lost my wallet back in February in Berlin and had therefore reported my ID card stolen. A month later the wallet was found and I got it back with everything in it. But the law is strict on this, you are not allowed to use an ID card that has been reported stolen, as the police might think that you are the thief.

I went to the office at 11pm today because I was hoping to find my passport there but I couldn’t find it there either. Back home with the last tram and bus it was. It is nowhere. The plan is still to try and get on the plane using my ID card and some story why I am using the ID card, but I don’t know whether they’ll let me do that. If not I could either try to get an emergency passport (expensive and not sure you can get one for travelling out of Switzerland) or else I’ll just take the train to Berlin. It is only about 8 hours 30 minutes with changing carriage once in Hannover. All that for EUR 138.- I had always wanted to ride through Germany on a train, being able to take in the landscape. And I’ll be able to work too.

Monday evening will see me in Berlin, that’s for sure. 4 days of work followed by the arrival of my gf and 3.5 days of leisure and the “Karneval der Kulturen” in Kreuzberg. It’ll be good!

Laughing my guts off!

April 29th, 2007

My brother Lukas just sent me a video link to what has to be one of the funniest clips ever. My muscles are still hurting :-)

Enjoy!

Pollen

April 26th, 2007

Ich hatte bis jetzt Glueck dieses Jahr. Kein Heuschnupfen, Niessen, Naseputzen bisher. Und das obwohl ich seit 2-3 Wochen regelmaessig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, von Gockhausen nach Albisrieden. Aber heute hat es zugeschlagen.

Die Schweizer Pollenprognose weiss mehr:

Donnerstag, 26.4.2007
Der Gräserpollenflug ist auf Alpennordseite am Ansteigen und kann heute mässig bis starke Belastungen erreichen. Birkenpollen sind weiterhin in hohen Konzentrationen in der Luft, ihre Tendenz ist jedoch abnehmend. Auch Eichen- und Buchenpollen können immer noch zu Heuschnupfen führen. Daneben treten nun vermehrt auch Ampfer- und Wegerichpollen auf. Im Tessin geht die Pollenbelastung heute wetterbedingt etwas zurück: mässige Gräserpollenwerte und schwach bis mässige Birken-, Eichen- und Ampferpollenwerte werden erwartet.

Ich bin auf Graeser allergisch wuerd ich sagen, aber auf welche und ob man das ueberhaupt unterscheiden kann weiss ich nicht. Vorsorglich habe ich letzte Woche ein Zyrtec Generikum gekauft und werde das wohl von jetzt an am Morgen schlucken.

hypocrites

April 24th, 2007

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