Archive for the ‘USA’ Category

Kalifornien haelt mich gefangen

Saturday, June 28th, 2008

Heute Abend habe ich den Flug verpasst, da ich einige wenige Minuten zu spaet war, um mein Gepaeck einzuschecken. 4 Minuten. Und der Computer weigert sich, die Frau weist mich zum Telefonschlange, wo man mit den Delta Leuten sprechen kann. Warten bis ein Telefon frei ist, dann Situation erklaeren, umbuchen auf 6.30 am Samstag morgen. Kreditkarte zuecken und nochmals 250USD bezahlen. Teils Mehrpreis + 100USD Umbuchungsgebuehr. Nehme mal an meine Reiseversicherung deckt solche Faelle nicht ab.

Julian benachrichtigt dass er ausschlafen kann, Martin aus dem Bett geschellt und er kam mich abholen. Ich muss in 3.30 Stunden schon wieder los. Nachmittag um 3 dann New York, New York.

Besuch in Ocean City [fotos fehlen noch]

Saturday, June 14th, 2008

Eine der Ausreden fuer einen erneuten trip in die USA war die Aussicht Thomas Bullinger wieder zu treffen. Thomas und seine Frau hatten mich 2000 liebenswuerdig aufgenommen und mir geholfen ein Motorrad zu kaufen. Damals war ich bei ihnen im Haus in der Naehe von Baltimore, dieses Mal wuerden wir uns in ihrem Ferienhaus in Ocean City treffen. Ocean City ist Teil einer Inselkette die von Delaware bis Virgina runtergeht.

Ocean City ist schon seit vielen Jahrzehnten eine beliebte Ausflugsdestination. Schon Thomas’ Eltern und Grosseltern sind gerne dorthin in die Ferien gegangen. Bis vor 100 Jahren war es eine schmale Insel, sogenannte eine “Barriere Island” das ueber viele Kilometer hinweg das Festland vom Ozean trennt. Doch dann kam ein Hurrikan, der die Insel entzwei geteilt hat. Dadurch gab es die Moeglichkeit auf dem Festland einen Hafen anzulegen und zur Fischerei zu fahren, da man nicht mehr 30 oder so Meilen fahren musste, bis man draussen im Meer war. Die suedliche Insel ist Naturschutzgebiet und auf der Noerdlichen entstand Ocean City MD. Die Strassen sind rechtwinklig angeordnet und gehen von 1st bis 148th Street. Ocean City ist mittlerweile eine grosse Stadt mit 10′000 Einwohnern. Im Winter. Im Sommer waechst sie auf ca. 300′000 Einwohner an. Die Hauptstrasse ist 4spurig auf beiden Seiten, und um die vielen Leute und Autos zu bewaeltigen, gibt es Plaene eine dritte Bruecke von der Insel zum Festland zu bauen. Es gibt ja soooo viele Menschen und Verkehr und wo sollen die hin? Wir bauen einfach mehr Hauser, Strassen, Bruecken damit unsere grossen Autos auch Platz haben.

Die Kontaktaufnahme mit Thomas verlief harzig, ich konnte ihn zuerst nicht erreichen und dachte schon daran einfach mit dem gemieteten Auto ins Blaue hinauzufahren, vielleicht Philadelpha und Washington zu besuchen. Aber am Montag morgen klappte es dann doch und wir machten ab, nochmals zu telefonieren, sobald ich auch das Auto hatte. Julian’s Vater nahm mich mit zur Autovermietung und stellte sicher, dass auch alles klappte. Ich kriegte ein upgrade auf einen Toyota Camry mit weniger als 1500 Kilometern. Alles war in Butter, nur konnte ich Thomas nicht erreichen. Ich hinterliess eine Nachricht auf dem Beantworter und fuhr los mit Ziel Ocean City. Ein GPS Navigationsgeraet sollte mich dorthin fuehren. Natuerlich wollte ich der Kueste entlang fahren und zwischen Cape May und Lewes die Faehre zur Ueberquerung der Delaware Bay benuetzen. Leider kennt das Navi nur Strassen und keine Faehren und hat mich um die Bay herum gefuehrt. Dies ist mir aber erst aufgefallen, als ich schon in der Naehe von Philadelphia war. Auf einer Raststaette versuchte ich die geaenderte Ankunftszeit mitzuteilen, aber ich konnte keine Anrufe mehr taetigen, weder von meinem US handy, noch vom Schweizer aus. Auch eingehende Anrufen waren auf beiden Handys nicht moeglich. Das einzige was ich noch machen konnte, ist SMS verschicken und empfangen. Auf der Raststaette gabs auch Telefone und ich versuchte sie zu benuetzen. Muenzen einwerfen fruchtete aber nichts, sie kamen gleich wieder unten raus. Zuerst die Nummer waehlen resultierte in einer Stimme die mir zufluesterte, dass ich 9 Dollar einwerfen sollte, mit denen ich 4 Minuten telefonierten koennte. Auch hier kamen aber die Muenzen gleich wieder raus. Da war ich zum ersten Mal so ein bisschen verzweifelt. Was macht man wenn man 2 Handys bei sich hat und vor 3 Telephonboxen steht und trotzdem nicht telefonieren kann? Es bestand die Moeglichkeit, dass Thomas immer noch in Baltimore auf meinen Anruf wartete.

Ich fuhr jedoch weiter und gelangte nach Ocean City 81st Street als das Telefon klingelte und sich Thomas meldete, er sei im Haus an der 84th street. Alles Banane also :-)

In Ocean City selber gibt es nicht so viel zu tun. Das Haus war direkt am Strand, man konnte die Wellen rauschen hoeren und den Lifeguards zuschauen. Leute hatte es noch nicht so viele, da es noch die letzt Woche vor den Schulferien/Semesterferien waren. Am Dienstag gab es eine Airshow mit alten Flugzeugen. Zum Abendessen gingen wir Krabben essen und zwar 3 Gerichte. Imperial Crab, Crab Cake und Soft Crab. Alle waren lecker, aber bei der Soft Crab kriegt man eine ganze Krabbe die frittiert wurde. Man hat also den Koerper, die Beine, den Kopf, einfach alles und es sieht aus wie eine haarige Vogelspinne. Krabben haeuten sich beim Wachsen, man faengt sie also in ihrer harten Schale, laesst sie dann in einem Wassertank bis sie sich haeuten und wirft sie dann in die Fritteuse. Oder so. Sieht ziemlich unappetitlich aus.

Auf der Rueckreise von Ocean City, schaffte ich es dann doch die Faehre zu nehmen, die einem in 5/4 Stunden von Lewes nach Cape May bringt. Ich liebe Bootsfahrten.

USA Start

Monday, June 9th, 2008

Ich bin gut angekommen, zwar mit ein bisschen Verspaetung abgeflogen und dann gleich bei der Landung 3 mal den falschen PIN eingegeben sodass ich mein Schweizer Telephon nicht mehr benuetzen konnte. Julian war aber am Flughafen und hat mich abgeholt. Es ging kurz nach Hause nach Red Bank wo er wohnt und dann nach Sandy Hook an den Strand. Am Abend noch ein Glaeschen schnappen mit seinen Kollegen und Hundetodmuede ins Bett.

Am Wochenende war grosses geplant, New York wir kommen ;-) Davon spaeter mehr, es war super heiss, 33 Grad etwa und wir haben gut gegessen und eingekauft. Die UBS hat gleich wiedermal prophylaktisch mein Kreditkartenkonto gesperrt, da sie Boesewichte vermutet hat (das funktioniert ziemlich gut, der Schutz, da bin ich eigentlich dankbar) und ich konnte die Karte aber heute wieder entsperren, nachdem ich auch mein Natel wieder entsperrt hatte und das SMS der UBS lesen konnte. Skype sei dank.

In einer Stunde werde ich ein Auto mieten und nach Ocean City fahren. Ocean City ist in Maryland am Strand, eine Retortenstadt glaube ich, aber Thomas B. hat dort eine Ferienwohnung und so werde ich 2 Naechte dort bleiben, before ich zurueck nach Red Bank komme, um den schoensten Teil der Ferien in Angriff zu nehmen. Yellowstone National Park.

Ich bin also wieder unter meiner Schweizer Handy nummer erreichbar, wie auch unter +1732 216 40 91 einer amerikanischen Natelnummer, falls jemand was will.

Heute und morgen soll es 36 Grad heiss werden und die Wolken sind auch nicht in Sicht. Schlarpen sind gekauft, die Schweizer Armee Sonnencreme tut ihre Dienste auf meinem Kopf und ein Yankees Kaeppli ist auch schon eingekauft. Es kann also losgehen.

Die Bilder sind wie gewohnt auf Fotki zu finden und den Schweizern drueck ich die Daumen, damit sie nicht geich alle 3 Spiele verlieren und die Schweizer im Regen nur noch gefrustet sind.