getting rid of annoying Eclipse hovers
Tuesday, October 28th, 2008http://dandar3.blogspot.com/2008/09/tooltip-delay-in-windows.html
http://dandar3.blogspot.com/2008/09/tooltip-delay-in-windows.html
Einmal um eine kleine Insel und dann auf der grossen Welle an den Strand zurueck gesurft.

Still alive and kicking

Die Situation um den Flughafen Phuket ist ein bisschen verworren. Geruechteweise soll er wieder offen sein, erste Fluege heute um 3pm von Bangkok aus starten. Aber bis wann wir fliegen koennten ist unklar. Es sind ja mehrere Fluege gestrichen worden und bis die dann alle wieder einen Platz gefunden haben? All das fand ich aber erst heraus als ich schon meinen super VIP Bus gebucht habe. Heute Abend um 7 gehts los. 14 Stunden nach Hat Yai sind angekuendigt. Der Bus sieht auf dem Foto ziemlich bequem aus. Nur 24 Plaetze, eine Reihe links, 2 Reihen rechts. Ich sitze links. Muss mich warm anziehen, sonst erfriere ich und am besten Ohropax mitnehmen, sonst muss ich die ganze Nacht Thai Videos anschauen/hoeren.
Von Hat Yai aus gehts dann in nochmals 7 Stunden mit einem anderen Bus nach Phuket. Den werde ich vor Ort buchen. Hoffe ich werde vor den Fliegern dort sein. Gestern konnte ich fast nicht schlafen, wegen jetlag und das Bett ist extrem hart und unbequem. Also lieber nicht eine weitere Nacht hier verbringen. Morgen wenn ich geraedert und nach 24 Stunden unterwegs sein aus dem Bus falle, werde ich wohl anders denken, aber morgen ist morgen.
Leider hat es dann doch nicht geklappt mit dem Flug nach Phuket. Die Airline hat uns im York Hotel in Singapur einquartiert, vorerst mal fuer eine Nacht, aber heute morgen lag dann ein Zettel im Zimmer, es wurde bis 2. September verlaengert.
Phuket Airport bleibt bis auf weiteres geschlossen, wegen anhaltender Proteste und Streiks. NZZ weiss mehr zu berichten. Die 2 Flughaefen am naechsten zu Phuket sind auch geschlossen. Die Protester wollen damit auch den Ruecktritt des Praesidenten erzwingen, der aber sagt, hey, ich kann warten.
Ich koennte auch warten und ein paar Tage in Singapur geniessen, habe aber keine Lust dazu. Markus hat fuer mich recherchiert und die moeglichen Wege um nach Phuket zu gelangen sind Flug oder Zug nach Hat Yai das etwa in der Mitte zwischen Bangkok und Phuket liegt und dann den 8 Stunden Nachtbus nach Phuket, oder tagsueber den Bus, aber der wuerde einiges laenger dauern. Mal schauen was sich organisieren laesst. Wenn moeglich wuerde ich gerne heute Singapur verlassen, einfach deswegen, weil es am 2. September genau gleich aussehen koennte wie jetzt und dann schaue ich lieber gleich jetzt dass ich weiterkomme.
Gestern war mein letzter Arbeitstag bei Siemens und am spaeten Abend ging meine Maschine nach Phuket, mit Zwischenlandung und Umsteigen in Singapur, wo ich momentan am gratis Internet haenge.
Nach der Arbeit hiess es noch Italienisch Buecher zu kaufen in der Romanica, bei Meret Buecher zurueckzubringen, ein kurzer Besuch bei Philip im Laden und dann packen und nichts wie weg. In meinem Kopf ging der Flug um 22.30 also Zug zum Flughafen fuer 21.00 Dort Abflugtafel, ah ja 22.34 Check in 1. Das hat mich dann erstaunt, da Singapur Airlines nirgendwo als Partner von Swiss aufgefuehrt war, aber naja. Versuch self check in zu machen geht nicht mit Kreditkarten oder Pass. Also anstehen beim helpdesk in der grossen Schlange. Zeit habe ich ja genug, ich bin ja ausnahmsweise relativ frueh am Flughafen angelangt.
Meine Reisedaten hatte ich zuhause vergessen, da ich im Stress auf den Bus rennen musste, also war ich unsicher, ob es wirklich der richtige flug war, und vor allem konnte ich mich nicht erinnern dass ich doch vielleicht mit Swiss gebucht hatte. Zum Glueck war meine Telephonkabine im Hosensack und Gmail hat all die Infos. Es war 21.22 mein Flug mit Singapur Airlines um 22.05 und der Check-In im Terminal 2. Nichts wie los bin ich da um mein Leben gerannt mit meinen 2 Taschen. Linie 10 war am weitesten weg, aber es gab noch Leute dort. Erinnerungen kamen hoch an mein missgluecktes Einchecken in Los Angeles woch ich 3 minuten zu spaet kam und mir das einchecken verweigert wurde. Dort waren es 45 minuten vor Abflug. wieviel wuerden es in Zuerich sein.
Ein kurzer Anruf der hilfsbereiten Einchecker und es ging los. Dann schnurstracks zum Gate, wobei bei der Security mein Kabinengepaeck 4 mal durch die Maschine ging, weil es ein Metallteil drin hatte und ich mich nicht erinnern konnte meinen massiven Weltwoche Weckern eingepackt zu haben. Das Gate war noch offen und ich hatte sogar einen guten Sitz, weit vorne und im Gang gekriegt. Wohl dank meine spaeten Eintrudelns.
Der Flug verging ohne Probleme, Singapur Airlines hat super Flugzeuge verglichen mit anderen. 100e Filme, CD’s was weiss ich kann man sich zu gemuete fuehren. In Bruges habe ich geschaut. Sehr schwarz und empfehlenswert. Jetzt im Terminal am Warten, chatten mit Iren und die Frage: Du weisst dass es Probleme gibt in Thailand momentan? Ich ja ja, das ist alter Kaffee, der Tagi hatte mir vor dem Abflug noch mittgeteilt, dass es Demonstrationen und Proteste in Bangkok gibt. Dann Besuch der NZZ und ooooopsala, die Regierung ist nicht mehr so fest im Sattel, Proteste haben sich auch auf andere Landesteile ausgeweitet, die Airlines haben teilweise zum Streik aufgerufen und die Flughaefen, unter anderem Phuket wo ich hinwill sollen eventuell blockiert werde.
Gar nicht gut. Der Flug wird aber noch angezeigt hier in Singapur und ich nehme an alles wird gut und ich werde in knapp 3 Stunden landen koennen.
[Edit]
Wenn man dem Zeitungsartikel hier glaubt dann siehts nicht so gut aus fuer meinen Flug. Am Morgen wurden 50 Fluege gestrichen, der Zugang zum Flughafen ist blockiert, die Touristen sind gestrandet. Lang lebe das Abenteuer. hehe. Ich habe ja Zeit.
Die Flucht aus der Hitze in Las Vegas, die uns mit ca 37 Grad doch eher zu schaffen machte, wenn wir vom einten Kasino zum anderen gingen, missling mir ziemlich, da es in Palm Springs gerade so warm war. Dach GPS Navigationsgeraet und Buchen des Motels am Vorabend hatte ich aber keine Probleme meine Bleibe zu finden. Palm Springs ist eine Kleinstadt in der Wueste mit ca 45′000 Einwohnern. Sie ist beliebt unter Rentnern und Golf Spielern. Es gibt sicher 10 Golfplaetze rundherum und in den Bergen gibt es die Indian Canyons wo es bei der Quelle ganz viele Palmbaume gibt. Aber all das bleibt Theorie, wird aber hoffentlich am Mittwoch oder Freitag noch nachgeholt. Dann fahre ich nach San Diego und zurueck um Dia und Rick zu besuchen, meine Couchsurfing Freunde.
In Cali gibts keine Kreisel, dafuer Stopschilder auf allen 4 Strassen einer Kreuzung. Und da kann man dann in der Reihenfolge des hinfahrens auch wieder losfahren. Das verwirrt mich, da es keinen Vortritt gibt, sondern nur der Zeitpunkt des Hinfahrens gilt, obwohl es auch da wieder Ausnahmen gibt, wenn man abbiegt. Am Sonntag bin ich ins Kino gegangen auf dem Friedhof
. Gezeigt wurde der Film mccabe and mrs miller im Rahen der cemeteryscreening Reihe, die jedes Wochenende zwei Filme zeigt. Vor und nach dem Film legte ein DJ auf, Musik passend zum Film. Dazu Sonnenuntergang und Palmen auf dem Friehof. Wunderbar.
Heute dann der Besuch bei Amoeba, einem der groessten LP/CD Laeden die auch ein gebrauchtes Sortiment anbieten. Und wieder ist meine Yello Sammlung gewachsen. Am Nachmittag Venice Beach und people watching.
Eine Bleibe habe ich bei Martin und Linda in Pacific Palisades gefunden, gleich anliegend an Santa Monica. Die Aussicht von der Terasse
gefaellt mir ganz gut.
Nach 4 Tagen im Teton und Yellowstone Nationalpark gings heute wieder auf die Strasse. Fast 600 Meilen, durch Montana, Idah nach Cedar City in Utah. Unterwegs stoppten wir kurz in der Naehe von Salt Lake City beim Salt Lake. Der See ist am zurueckgehen und stinkt ziemlich uebel. Viele tote Voegel liegen herum. Nicht ein Ort zum hingehen.
Morgen besuchen wir den Zion Nationalpark, diesmal nicht wegen den Tieren oder “thermal activities” sondern weil er auf dem Weg nach Las Vegas ist und es einen Canyon gibt mit einer engen tiefen Schlucht. Ziel ist dann Las Vegas wo Freunde treffen werden.
Jetzt bin ich seit fast 2 Wochen im WK. In der Nähe von Sursee. Es gibt so viel zu tun es kommt mir das gähnen. Falls wir mal an einem Tag eine Stunde etwas machen ist das schon viel. Der Rest der Zeit vergeht mit nichts tun. Sehr langsam häufig. Wir haben nicht mal einen Aufenthaltsraum und schlafen in einem Raum der ca. 100 Leute beherbergt. Die Betten hängen stark durch, der Rücken macht sich am Morgen bemerkbar. Aufstehen müssen wir um 6, da es von 6 - 6.45 Frühstück gibt. Wirklich sehr früh wenn man bedenkt, dass man nur eine Stunde Arbeitszeit hat.
Unser Leutnant ist jung und stürmisch und aspiriert auf den Posten des Kommandanten Stellvertreters und zieht daher eine harte Linie durch was nicht sehr gut ankommt bei den Leuten. Eigentlich wäre er ja ganz nett, aber er hat es nicht so ganz mit der Menschenführung und stresst uns wenn es gar nicht nötig wäre. Es ist nicht immer eine Zusammenarbeit, sondern mehr ein Befehlen, damit man einen Befehl gegeben hat.
Häufig ist er aber gar nicht hier, und lässt seinen Stellvertreter, den Wachtmeister uns beaufsichtigen. Befehle oder Mitteilungen was man an einem bestimmten Tag machen wird sind meistens sehr dürftig. Also wartet man in der Umgebung des Massenlagers oder in der Beiz. Bei einem Kaffee oder Cola wohlgemerkt. So verbringen wir ganze Vor- oder Nachmittage. Mit warten. Es heisst nicht, es gibt nichts zu tun, ihr könnt diesen Nachmittag machen was ihr wollt, sondern es heisst manchmal gar nichts. Also lese ich viel.
Heute aber bin ich nach Sursee gegangen, wo 4 Leute unseres Zuges im Materiallager sind. Dort habe ich ein bisschen mitgeholfen eine Access Datenbank zu programmieren und habe geplaudert. Da ist doch mein Leutnant aufgetaucht und hat mich entdeckt und war nicht so erfreut mich dort zu finden. Auf jeden Fall meinte er ich solle wieder zurück gehen, ich hätte keinen Auftrag bekommen in Sursee zu sein.
Da muss ich im natürlich Recht geben, das hat er genau bemerkt. Er hat uns nämlich wiedermal gar keinen Auftrag gegeben. So ist er fein raus aus dem Schneider. Und ich darf ein Formular 6.5 ausfüllen mit einer Begründung warum ich mich nach Sursee begeben habe. Ich darf also sozusagen mich selber anzeigen, bezichtigen etc etc, damit mir nachher der Strick gedreht werden kann
Das erinnert mich an meine Zeit in der Rekrutenschule wo ich auch hin und wieder ein 6.5 ausgefüllt habe, aber damals meistens noch freiwillig glaube ich und in Protest der Behandlungsweise unseres Kommandanten dort.
Die Schweizer Armee ist einfach ein riesiger Leerlauf. Was wir bis jetzt gemacht haben ist vor allem Warten. Und natürlich kann man es sich einfach machen und sagen, dass Warten eine militärische Tätigkeit ist wie es unser Bataillonskommandant sagt. Aber das Warten sollte dann wohl auch Sinn machen und nicht nur vorkommen, weil man so schlecht organisiert ist, dass man die Soldaten nicht mal ausbilden kann.
Ich habe jetzt von verschiedenen Seiten gehört, dass sie eigentlich gerne was sinnvolles machen würden in diesen 3 Wochen WK. Oder gerne etwas lernen würden. Nur ist dies nicht möglich hier. Eigentlich Schade. Die Soldaten sind nicht motiviert, die Korporäle auch nicht sehr und machen keine gute Ausbildung. Ich bin mir sicher, dass auch weiter oben in der Hierarchie gesehen wird, was für eine schlechte Arbeit wir hier leisten. Es kommt mir vor wie in einem Staatsbetrieb im ehemaligen Osten. Wo man einfach Arbeit hatte, aber nicht genau wusste was man machen sollte, weil man überzählig war.
Der Soldat
Last Sunday we went on a 5 hour hike near Neuchatel. The place we wanted to see is called Creux du Van and is a spectacular vista.

This is a photo of our hiking group in front of the creux du van. Taken by Dweep, our excellent organiser.

another photo from a different angle.

on the way back. me to the army barracks, everybody else to Zurich
