Archive for June, 2007

In the Army

Thursday, June 21st, 2007

Jetzt bin ich seit fast 2 Wochen im WK. In der Nähe von Sursee. Es gibt so viel zu tun es kommt mir das gähnen. Falls wir mal an einem Tag eine Stunde etwas machen ist das schon viel. Der Rest der Zeit vergeht mit nichts tun. Sehr langsam häufig. Wir haben nicht mal einen Aufenthaltsraum und schlafen in einem Raum der ca. 100 Leute beherbergt. Die Betten hängen stark durch, der Rücken macht sich am Morgen bemerkbar. Aufstehen müssen wir um 6, da es von 6 - 6.45 Frühstück gibt. Wirklich sehr früh wenn man bedenkt, dass man nur eine Stunde Arbeitszeit hat.

Unser Leutnant ist jung und stürmisch und aspiriert auf den Posten des Kommandanten Stellvertreters und zieht daher eine harte Linie durch was nicht sehr gut ankommt bei den Leuten. Eigentlich wäre er ja ganz nett, aber er hat es nicht so ganz mit der Menschenführung und stresst uns wenn es gar nicht nötig wäre. Es ist nicht immer eine Zusammenarbeit, sondern mehr ein Befehlen, damit man einen Befehl gegeben hat.

Häufig ist er aber gar nicht hier, und lässt seinen Stellvertreter, den Wachtmeister uns beaufsichtigen. Befehle oder Mitteilungen was man an einem bestimmten Tag machen wird sind meistens sehr dürftig. Also wartet man in der Umgebung des Massenlagers oder in der Beiz. Bei einem Kaffee oder Cola wohlgemerkt. So verbringen wir ganze Vor- oder Nachmittage. Mit warten. Es heisst nicht, es gibt nichts zu tun, ihr könnt diesen Nachmittag machen was ihr wollt, sondern es heisst manchmal gar nichts. Also lese ich viel.

Heute aber bin ich nach Sursee gegangen, wo 4 Leute unseres Zuges im Materiallager sind. Dort habe ich ein bisschen mitgeholfen eine Access Datenbank zu programmieren und habe geplaudert. Da ist doch mein Leutnant aufgetaucht und hat mich entdeckt und war nicht so erfreut mich dort zu finden. Auf jeden Fall meinte er ich solle wieder zurück gehen, ich hätte keinen Auftrag bekommen in Sursee zu sein.

Da muss ich im natürlich Recht geben, das hat er genau bemerkt. Er hat uns nämlich wiedermal gar keinen Auftrag gegeben. So ist er fein raus aus dem Schneider. Und ich darf ein Formular 6.5 ausfüllen mit einer Begründung warum ich mich nach Sursee begeben habe. Ich darf also sozusagen mich selber anzeigen, bezichtigen etc etc, damit mir nachher der Strick gedreht werden kann ;-)

Das erinnert mich an meine Zeit in der Rekrutenschule wo ich auch hin und wieder ein 6.5 ausgefüllt habe, aber damals meistens noch freiwillig glaube ich und in Protest der Behandlungsweise unseres Kommandanten dort.

Die Schweizer Armee ist einfach ein riesiger Leerlauf. Was wir bis jetzt gemacht haben ist vor allem Warten. Und natürlich kann man es sich einfach machen und sagen, dass Warten eine militärische Tätigkeit ist wie es unser Bataillonskommandant sagt. Aber das Warten sollte dann wohl auch Sinn machen und nicht nur vorkommen, weil man so schlecht organisiert ist, dass man die Soldaten nicht mal ausbilden kann.

Ich habe jetzt von verschiedenen Seiten gehört, dass sie eigentlich gerne was sinnvolles machen würden in diesen 3 Wochen WK. Oder gerne etwas lernen würden. Nur ist dies nicht möglich hier. Eigentlich Schade. Die Soldaten sind nicht motiviert, die Korporäle auch nicht sehr und machen keine gute Ausbildung. Ich bin mir sicher, dass auch weiter oben in der Hierarchie gesehen wird, was für eine schlechte Arbeit wir hier leisten. Es kommt mir vor wie in einem Staatsbetrieb im ehemaligen Osten. Wo man einfach Arbeit hatte, aber nicht genau wusste was man machen sollte, weil man überzählig war.

Der Soldat

Hiking Creux du Van

Monday, June 18th, 2007

Last Sunday we went on a 5 hour hike near Neuchatel. The place we wanted to see is called Creux du Van and is a spectacular vista.

creux

This is a photo of our hiking group in front of the creux du van. Taken by Dweep, our excellent organiser.
group

another photo from a different angle.
creux

on the way back. me to the army barracks, everybody else to Zurich

Paragliding

Monday, June 18th, 2007

I got the chance to try out Paragliding as part of a hiking meetup. It was fun, great people and we could run down a grassy slope with a glider strapped to our back. There wasn’t much getting off the ground but still I got an idea of what the starting is all about.

Gettin the glider up into the air.
para

This is me starting to run.
para more

as much air as most of us got.
para

carrying the glider back.
para

there’s a flight.
para